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Zellstofffabrik öffnete die Tore

26.07.2017 | ZPR News

Mehr als zweitausend Besucher zum Tag der offenen Tür

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch mit ZPR-Geschäftsführer Leonhard Nossol

Besucher auf dem Festplatz

Besucher auf dem Festplatz

Sonderausstellung des Betriebes zu verschiedenen Themen

Sonderausstellung des Betriebes zu verschiedenen Themen

Bereits zum 9. Mal seit der Grundsteinlegung der modernen Sulfatzellstofffabrik 1998 konnte am
vergangenen Samstag der Geschäftsführer der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH, Leonhard
Nossol, Freunde und Gäste auf dem Gelände in Blankenstein zu einem Tag der offenen Tür
begrüßen.

Etwa 2.100 Besucher nutzten bei idealem Wetter die Gelegenheit, sich die Produktionsanlagen der
Zellstofffabrik anzusehen.

Die Veranstaltung wurde im Beisein des Thüringer Ministerpräsidenten, Herrn Bodo Ramelow, und
weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft durch den Rosenthaler Geschäftsführer eröffnet.
Leonhard Nossol ging in seinen Ausführungen auf die Geschichte des Rosenthaler Standortes und die
Investitionen seit Übernahme des Unternehmens durch die kanadische Mercer International Inc. ein.
Er legte u. a. auch dar, dass das hohe Qualifizierungsniveau und die langjährige Treue der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen ein Ausdruck der Identifizierung dieser mit den
Unternehmenszielen darstellt. Er bedankte sich hierfür bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

In seiner Ansprache ging der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow auf die Rolle des
Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber in der Region ein. Er sicherte die Unterstützung des
Freistaates – sowohl dem Unternehmen selbst, als auch den Bemühungen des kanadischen
Mutterkonzerns – zur Sicherung der Rohstoffbasis für die Zellstoffproduktion und für das neu
erworbene Sägeunternehmen zu. Er legte außerdem eindrücklich dar, dass die Belange des
Unternehmens mit Hilfe der Thüringer Landesregierung in der Bundespolitik angekommen sind.
Weiterhin sagte Ministerpräsident Ramelow zu, die Infrastruktur in der Region weiterentwickeln zu
wollen. Insbesondere die Verbindungen nach Bayern, ob auf Straße oder Schiene, sind für den
anfallenden Güterverkehr nicht zureichend. Hier können durch gezielte Maßnahmen Umweltlasten
verringert, Güter von der Straße auf die Schiene verlagert und Umwege vermieden werden

Im Mittelpunkt des diesjährigen Tages der offenen Tür stand die mehr als 130jährige
Firmengeschichte in Blankenstein. Unter dem Motto „Rosenthal im Wandel der Zeit“ konnten sich die
Besucher im Rahmen einer Sonderausstellung über die Geschichte der Papier- und
Zellstofferzeugung am hiesigen Standort sowie über durchgeführte und geplante Vorhaben des
Unternehmens informieren. Großen Anklang bei den Gästen fand ein Kurzfilm über die
Zellstoffherstellung, den die Auszubildenden des Betriebes im Rahmen einer Projektarbeit erstellt
hatten. Neben Rundgängen in den freigegebenen Bereichen der Produktionsabteilungen konnten sich
die Besucher auch über Rosenthaler Schwesterunternehmen informieren und im Rahmen einer
kleinen Bustour die Hackschnitzellagerplätze besichtigen

Die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH in Blankenstein/Thüringen ist ein Unternehmen der
kanadischen Mercer International Inc. Mit ca. 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem
jährlichen Umsatz von 206 Mio. € (2016) zeichnet sich das Unternehmen als

  • Betreiber von Thüringens größtem Biomassekraftwerk,
  • eines der großen Industrieunternehmen Thüringens und
  • insgesamt eines der hundert größten Unternehmen in den neuen Bundesländern

aus.