Bioenergie

Grüner Strom für die eigene Produktion und das öffentliche Netz

Biowärme und Biostrom in Kraft-Wärme-Kopplung

Nur knapp die Hälfte des Holzes besteht aus Zellulose. Der andere Teil der wertvollen Biomasse dient der Gewinnung von Biochemikalien wie Tallöl. Erst zum Schluss der Verwertungskette verbrennen wir die restlichen organischen Bestandteile zur Erzeugung von Bioenergie.

In einem modernen Rückgewinnungskessel werden die verbliebenen, in Schwarzlauge gelösten Holzanteile verbrannt. Es entsteht Wärme und Dampf. Dieser Dampf wird erst zur Stromerzeugung genutzt und dann dem Produktionsprozess zugeführt: Kraft-Wärme-Kopplung in vollendeter Form.

Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens: Bei dieser Verbrennung werden die eingesetzten Chemikalien zurückgewonnen und können für die Produktion wieder verwendet werden.

Zellstoff Rosenthal versorgt sich komplett selbst mit Strom. Das Werk erzeugt aber wesentlich mehr Energie, als es zum Betrieb seiner Anlagen benötigt. Ca. 40 Prozent der Stromproduktion werden jährlich ins öffentliche Netz eingespeist. Etwa 50.000 Haushalte können so mit grünem Strom versorgt werden.

Das Unternehmen ist im Rahmen eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 zertifiziert.

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