Zellstoff Rosenthal
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Ausbildung

Ihr Einstieg bei der ZPR - Berufe mit Zukunft!

In der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal werden jedes Jahr neue Auszubildende eingestellt. Die ZPR versteht sich als "Partner" der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der die Ausbildung ernst nimmt, ohne ihnen den Spaß daran zu nehmen, persönliche Fähigkeiten fördert und berufliche Perspektiven aufzeigt.

Die Berufsausbildung beginnt in der Regel Ende August. Spätester Bewerbungstermin ist der 31. Dezember jedes Jahres für den Ausbildungsbeginn des Folgejahres.
Vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen sollten ein Anschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Passfoto und Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse enthalten.
Für offene Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung gerne zur Verfügung.

Angelika Zimmermann                                               Petra Körner
Leiterin Personalwesen                                            +49 (0) 36642 8-2248
+49 (0) 36642 8-2249                                             petra.koerner@zpr.de
angelika.zimmermann@zpr.de

Folgende Berufe können in der ZPR erlernt werden:

Chemielaborant(in)
Chemielaboranten prüfen Produkte wie Prozesse, untersuchen die im Betrieb verwendeten Stoffe vom Rohstoff über Hilfs- und Betriebsstoffe bis zum Endprodukt. Sie stellen Stoffgemische sowie organische und anorganische Präparate her. Um Strukturen und Eigenschaften von Stoffen zu bestimmen, wenden sie verschiedene Verfahren und Analysemethoden an. Da sie oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen sie die einschlägigen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.
Kommunikationselektroniker(in)

In diesem Beruf werden umfangreiche Kenntnisse vermittelt wie:

  • Mechanische Bearbeitung von Werkstücken
  • Grundlagen der Elektrotechnik / Elektronik
  • Umfangreiche Kenntnisse auf den Gebieten der Kommunikations-, Informations- und Datentechnik
  • Kenntnisse über Funktion und Aufbau von modernen digitalen Kommunikationsanlagen, Monitorüberwachungsanlagen, Geräte der PC-Technik und Warnanlagen
  • Mess- und Prüfverfahren der Kommunikations- und Informationstechnik. Der Einsatz des Kommunikationselektronikers in der ZPR umfasst das Instandsetzen, das Errichten und die Wartung von Telekommunikations-, Brand-, Warn- und Meldeanlagen, Datenübertragungsanlagen sowie Monitor-Überwachungsanlagen.

Konstruktionsmechaniker(in)
Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre und sie teilt sich auf in den theoretischen Teil, die Berufsschule und den praktischen Teil im Betrieb. Die Berufsschule ist in Schleiz, die Hauptfächer sind Technologie und Technische Mathematik. Die Ausbildung im Betrieb ist unterteilt in drei Abschnitte:

1. Jahr Grundausbildung in der mechanischen Werkstatt
Aneignung theoretischer und praktischer Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung und -verarbeitung. Dazu gehört die Handhabung von Werkzeugen und Geräten, zum Beispiel Messen, Feilen, Sägen, Bohren, Reiben, Gewinde schneiden.

2. Jahr maschinentechnische Ausbildung
Aneignung von theoretischen Kenntnissen über die Verfahren mit Hilfe des Computers und praktischen Kenntnissen an den Maschinen zum Beispiel Fräsen, Hobeln, Drehen, Schweißen, Löten.

3. Jahr Instandhaltung und Reparatur der Anlagentechnik
Reparatur von Pumpen, Instandhaltung der Maschinen und Aggregate, Schmieren der Motoren und Lager, Prüfen von pneumatischen und hydraulischen Systemen.
Elektroniker(in)
Ob elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder moderne Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik – Elektroniker für Betriebstechnik sorgen dafür, dass die elektrischen Anlagen fachgerecht installiert und gewartet werden.
Wenn ein Gebäude oder eine Betriebsanlage neu errichtet oder umgebaut wird, erstellen sie Entwürfe für Änderungen und Erweiterungen.

Sie installieren Leitführungssysteme, Energie- und Informationsleitungen sowie die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit zugehörigen Automatisierungssystemen.
Darüber hinaus bauen Elektroniker für Betriebstechnik Schalt- und Automatisierungsgeräte zusammen und verdrahten sie. Sie programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen deren Funktion und Sicherheitseinrichtungen. Schließlich übergeben sie die Anlagen und weisen Anwender in die Bedienung ein.

Das Überwachen und regelmäßige Prüfen von Starkstromanlagen, von Melde- und Kommunikationssystemen und Anlagen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie die Analyse von Störungen und das Instandsetzen von Anlagen. Ihre Tätigkeit üben sie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Mechatroniker(in)

Die Berufsbezeichnung Mechatroniker ist eine Wortschöpfung aus den Industrieberufen Mechaniker und Elektroniker und verknüpft beide Berufsfelder in umfangreicher Bandbreite. Ausgebildet wird dieser Beruf seit 1998 in Deutschland.

Folgende Berufsprofile werden tangiert:

  • Industriemechaniker
  • Energieelektroniker
  • Industrieelektroniker
  • Prozessleitelektroniker
  • Elektromechaniker

Mechatroniker arbeiten als Elektrofachkraft in der Montage und Instandhaltung von komplexen mechatronischen Systemen im Maschinen- und Anlagenbau mit betriebsbedingter Verschiebung in der Gewichtung der Arbeitsaufgaben.

  • Bearbeiten mechanischer Teile durch die Arbeitsgänge Drehen, Fräsen, Fügen und Schweißen
  • Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten
  • Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten
  • Errichten von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen
  • Umgang mit englischsprachigen Unterlagen und der Kommunikation in Englisch

In der ZPR bilden wir seit 1999 Mechatroniker aus und setzen sie bei der Wartung und Instandhaltung von Mess- und Regeltechnik, Prozessleittechnik und komplexen mechatronischen Systemen wie der Ballenlinie ein.


Papiertechnologe(in)
Der Ausbildungsberuf zum Papiertechnologen ist sehr vielseitig und interessant.
Er bietet gute Verdienstmöglichkeiten und eine solide Grundlage für die weitere Qualifizierung.

Die Azubildenden lernen im Laufe einer dreijährigen Ausbildung den gesamten technologischen Ablauf des Betriebes kennen. Sie erwerben Kenntnisse über den Rohstoff, die Eingangs- und Qualitätskontrolle, die chemischen und mechanischen Vorgänge zur Zellstofferzeugung und Papierherstellung bis zum Versand. In der Betriebswerkstatt erwirbt sich der zukünftige Papiertechnologe Kenntnisse über die Instandhaltung von Maschinen und das Bearbeiten von Werkstoffen. Er lernt die Betriebsstruktur kennen und arbeitet nach den Richtlinien zum Gesundheits- und Arbeitsschutz.
Im 3. Ausbildungsjahr ist der Einsatz im Schichtsystem vorgesehen.

Die theoretische Ausbildung zum Papiertechnologen wird an der Johann-Friedrich-Pierer-Schule in Altenburg durchgeführt. Der Unterricht findet als Blockunterricht von 3-4 Wochen an der Schule statt. Die Unterbringung ist im Wohnheim der Schule möglich. Zur überbetrieblichen Weiterbildung werden unsere Auszubildenden für rund zwei bis drei Wochen die Carl Macher GmbH & Co. KG in Brunnenthal besuchen.

Für die Ausbildung sind gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, logisches Denkvermögen und gesundheitliche Eignung notwendig.

Bürokauffrau/-mann

Die theoretische Ausbildung findet im Blockunterricht statt. Bürokauffrauen/-männer werden im „Staatlichen Berufsbildungszentrum Schleiz“ unterrichtet.
Den praktischen Teil der Ausbildung erhalten unsere Auszubildenden, indem sie folgende Abteilungen unseres Unternehmens durchlaufen und in den wesentlichen Arbeitsinhalten ausgebildet werden:

  • Rechnungswesen / Controlling: Arbeitsabläufe der Buchhaltung und Kostenrechnung
  • Einkauf / Vertrieb: Auftrags- und Rechnungsbearbeitung in Einkauf und Vertrieb
  • Personalbüro: Personalverwaltung und Entgeltabrechnung
  • EDV-Abteilung: Bürowirtschaftliche Abläufe unter Verwendung moderner Kommunikationstechniken und Datenverarbeitung
  • Verschiedene Sekretariate
  • Zentrallager: Warenannahme und Warenprüfung; Lagerung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
  • Arbeitsvorbereitung: Abläufe bei der Instandhaltungsplanung.

In jeder dieser Abteilungen steht den Auszubildenden ein Lehrbeauftragter zur Seite, der sie in die erforderlichen Ausbildungsinhalte einführt. Diese Inhalte werden von der Ausbilderin aus der sachlichen und zeitlichen Gliederung des Ausbildungsrahmenplanes zu einem Ausbildungsauftrag zusammengefasst und den Lehrbeauftragten der einzelnen Abteilungen schriftlich übergeben. Damit wird sichergestellt, dass alle für die Erreichung des Ausbildungszieles nötigen Kenntnisse gezielt vermittelt werden. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und endet mit schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen vor der „Industrie- und Handelskammer zu Gera“.


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