Zusätzlich zu unserem Kerngeschäft, der Zellstoffproduktion, erzeugen wir beträchtliche Mengen an Biowärme und Biostrom in einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Bei der Verarbeitung von Holz zu Zellstoff werden ungefähr 45 Prozent des verwendeten Holzes zu Zellstoff verarbeitet. Aus den verbleibenden 55 Prozent entsteht im Laufe des Produktionsprozesses Schwarzlauge, welche in unserem modernen Rückgewinnungskessel zur Stromerzeugung verbrannt wird. Genauer gesagt werden Lignin und Hemizellulose aus der Holzfaser extrahiert und als Brennstoff zur Dampferzeugung verwendet.
Als nachwachsender Rohstoff ist Holz und die aus ihm erzeugte Energie als CO2-neutral anzusehen. Im Gegensatz zu fossilen, nicht erneuerbaren Energiequellen, wie Kohle und Öl, wird Holz auch als „grüne“ Energiequelle bezeichnet. Rosenthal erzeugt wesentlich mehr Energie, als das Werk zum Betrieb seiner Anlagen benötigt. Die zusätzlich erzeugte Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist und kann eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern versorgen.